Friendzone und so

Das gerade angesagte Mem – mir bisher als Buzzword unbekannt – ist Friendzone. Wikipedia schreibt dazu (was just seit heute gelöscht werden soll, aber zum Glück wird es in der englischen Wikipedia erhalten bleiben):

Die Friend-Zone (englisch „Friend zone“ = Freundeszone) oder auch Friendship-Zone bezeichnet die soziale Einordnung eines Menschen – meist eines Mannes – als guten Freund. Die so eingeordnete Person hat nicht die Möglichkeit, eine Liebesbeziehung zu beginnen, da der Partner ihn lediglich als Freund und nicht als potenziellen Liebhaber sieht. Die Beziehung wird auf der Freundschaftsebene weitergeführt, während der Partner sich für Liebesbeziehungen unter Umständen anderen Menschen zuzuwendet.

Lotterleben hat sich darüber sehr erregt, Laprintemps ebenso mit einer Prise Zynismus abgeschmeckt. Und wenngleich ich viele dort beschriebene Dinge nie erlebt oder miterlebt habe, ist mir die Grundkonstellation durchaus geläufig. Sie ist mir zweimal im Leben begegnet, einmal an mir und einer Angebeteten, einmal an einer Freundin und ihrem Angebeteten.

Es gibt dafür nur drei sinnvolle Regeln.

  1. Für Alle: Kommuniziere, verstehe und ziehe Konsequenzen.
  2. Als anbetende Person: Quäle dich nicht selbst, strebe nicht aus Hoffnung es werde sich noch ändern wenigstens eine Freundschaft an, beende den Kontakt.
  3. Als angebetete Person: Wenn Regel 2 nicht eingehalten wird, dann nutze nicht die Freundschaft aus, sondern beende deinerseits den Kontakt.

Und auch wenn man noch viel darüber reden kann, ist damit alles gesagt.

Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

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